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Lebensmittel Nr. 1: Trinkwasser in Deutschland ist ausgezeichnet PDF  | Drucken |  E-Mail

Trinkwasser in Deutschland: Lebensmittel Nr. 1 ist sehr gut

 

Unser wichtigstes Lebensmittel ist Wasser. Denn man kann lange Zeit, ohne zu essen, überleben. Doch je nach Klima und Wärme ist die Überlebenschance ohne Flüssigkeitszufuhr kurz, höchstens wenige Tage.

Dass Wasser, dieses Lebensmittel Nr. 1, aus deutschen Wasserwerken ausgezeichnet ist, ist eine gute Meldung. Tägliche Tests in allen größeren Wasserwerken von 2008 bis 2020 haben ergeben: Unser Trinkwasser ist zu 99 Prozent einwandfrei.


Unser Trinkwasser kann ohne Sorge getrunken werden

Wie das Bundesumweltamt berichtet, wurden bei fast allen mikrobiologischen und chemischen Qualitätsanforderungen die strengen rechtlichen Vorgaben zu 99 Prozent erfüllt. Danach darf es keine Krankheitserreger und Stoffe in gesundheitsschädigenden Konzentrationen enthalten und muss "rein und genusstauglich" sein. Wie die Tests ergaben, kann es ohne Sorge getrunken werden.

Bei ein bis drei Prozent der erfassten Überwachungsmessungen in den Jahren 2008 bis 2010 kam es zu Grenzwertüberschreitungen. Hierbei handelte es sich um Ausnahmen. Sie gingen auf einzelne Wirkstoffe von Pflanzenschutzmitteln zurück oder betrafen coliforme Bakterien (z.B. aus Fäkalien).

Das Problem, dass als Folge der übermäßigen Düngung der Äcker z.B. Nitrat im Grundwasser in teils hohen Konzentrationen auftritt, ist zwar nicht für das Grundwasser behoben, jedoch für das Trinkwasser bereinigt: Durch weiterreichende Aufbereitungsmaßnahmen sowie durch die Mischung mit weniger belastetem Wasser werden die Grenzwerte im Trinkwasser nicht mehr überschritten.

 

Wasser vor dem Verzehr kurz ablaufen lassen

Bis zur Wasseruhr ist das Wasser kühl und in Ordnung. Doch wenn Hausleitungen jedoch aus ungeeignetem Material (z.B. Blei) bestehen oder Wasserhähne verschmutzt sind, sollte man das Wasser vor dem Verzehr kurz ablaufen lassen, bis es kühl aus dem Hahn kommt, rät das Umweltbundesamt.

 

Löschen Sie Ihren Durst mit Trinkwasser

Und noch ein Tipp des Umweltbundesamtes: Wasser ist gesund, kühl und appetitlich und kommt jederzeit kostengünstig ins Haus. Sie schonen dadurch die Umwelt und Ihren Geldbeutel. Es muss nicht Mineralwasser sein.

Weiter informiert das Amt: "Wasser gibt dem "blauen Planenten Erde" die Farbe. Mit der Farbe Blau verbinden wir die positive Vorstellung von Frische und Reinheit. Dieses Blau bedeckt 70 Prozent unserer Erdoberfläche. Eine nahezu unveränderliche und unvorstellbare Menge an Wasser – 1,4 Milliarden Kubikkilometer.

 

Nur 2,5 Prozent des Wassers auf der Erde ist Süßwasser

Der größte Teil davon ist salziges Meerwasser, nur 2,5 Prozent des auf der Erde vorhandenen Wassers ist Süßwasser. Dem Menschen stehen hiervon "nur" etwa 12.000 Kubikkilometer zur Verfügung.

Teilte man diese Menge unter der Weltbevölkerung auf, so erhielte jeder der rund 7 Milliarden Menschen auf der Erde nur knapp 2.000 Kubikmeter. In Deutschland könnte hiermit eine Person gerade mal 40 Jahre lang einen täglichen Trinkwasserbedarf von 120 Litern decken.

Erschwerend kommt hinzu, dass genießbares Süßwasser auf der Erde ungleichmäßig verteilt ist und die genutzten Vorräte sehr unterschiedlich durch Niederschläge erneuert werden.

 

Wasser kann nicht verbraucht werden

Nun kann Wasser aber zum Glück nicht verbraucht, sondern nur gebraucht werden." Entweder es kehrt als Niederschlag zur Erde zurück oder es wird gereinigt. Wasser steht immer wieder neu zur Verfügung.

Näheres:UBA-Ratgeber "Rund um das Trinkwasser"
www.uba.de/uba-info-medien/4083.html
JF 01/2012